Die Münchnerin Theresa Stoll ist Sportstipendiat des Jahres 2017

Theresa Stoll ist eines der größten deutschen Judo-Talente. Die 21-Jährige feierte 2017 in Düsseldorf ihren ersten Grand-Prix-Sieg und holte wenig später bei ihrer ersten EM-Teilnahme die Silbermedaille. Parallel dazu studiert sie Medizin an der LMU in München. Jetzt wurde Stoll zum „Sport-Stipendiat des Jahres“ gewählt. Die Münchnerin setzte sich bei der von Deutscher Bank und Deutscher Sporthilfe initiierten Online-Abstimmung gegen vier Finalisten durch. An der Wahl hatten sich in den vergangenen Wochen fast 10.000 Sportbegeisterte beteiligt.

Christian Sewing, Stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank, sagte bei der Preisverleihung vor 200 geladenen Gästen: „Junge Talente, die sportlich Herausragendes leisten und zugleich an ihre berufliche Zukunft denken, verdienen es, gefördert zu werden. Diese fünf, aber auch alle anderen 400 Top-Athleten, die wir mit unserem Sport-Stipendium unterstützen, sind Vorbilder für die Menschen in unserer Gesellschaft. Sie inspirieren und motivieren uns jeden Tag mit ihrer Leistung. Dafür danken wir ihnen.“

Michael Ilgner, Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Sporthilfe, sagte: „Die diesjährige Preisträgerin ist erneut ein herausragendes Beispiel, wie studierende Spitzenathleten die hohe Doppelbelastung durch Sport und Studium meistern. Theresa Stoll hat es trotz ihres noch jungen Alters vorbildlich geschafft, beides in Einklang zu bringen. Als erst 21-Jährige stieß sie in den vergangenen Monaten in die Weltspitze vor und studiert gleichzeitig in Regelstudienzeit Medizin“, zeigt sich Michael Ilgner von der Dualen Karriere der Preisträgerin beeindruckt.

Die Deutsche Bank unterstützt im Rahmen der Sporthilfe-Förderung studierende Spitzenathleten mit 400 Euro im Monat. Aktuell profitieren rund 400 Sporthilfe-geförderte Athleten vom Programm, das mit einem Zeitbonus über die Regelstudienzeit hinaus gewährt wird.

Die besonderen Leistungen der studierenden Athleten sollen mit der Wahl zum Sport-Stipendiat des Jahres zusätzlich herausgestellt und gewürdigt werden. Der Preisträger erhält für 18 Monate von der Deutschen Bank den doppelten Stipendiumsbetrag von 800 Euro pro Monat. Die weiteren vier Finalisten erhalten für den gleichen Zeitraum eine Zusatzförderung in Höhe von 200 Euro pro Monat.

Quelle: Deutsche Sporthilfe