2. OH-DO-KWAN-Cup der U17 in München

Zu Beginn der bayerischen Herbstferien am 28./29. Oktober lockte der TSV Großhadern zum zweiten Male mit seinem hochdotierten Stiftungscup nationale und internationale Teams nach München.

Leider gab es sowohl im männlichen als auch weiblichen Bereich kurzfristige Absagen, zum größten Teil den sportlichen Mehrverpflichtungen der Athleten Tribut zollend. Trotzdem konnten dieses Jahr 8 männliche und 8 weibliche Mannschaften um den begehrten Cup kämpfen. Neben dem serbischen und dem Schweizer Nationalteam im männlichen und weiblichen Bereich gab es das tschechische Team, je eine Mannschaft aus Bern und Salzburg und auch die Franzosen aus Coulommiers zog es nach München. Auch der TH Eilbeck Hamburg sowie eine Auswahl aus Nordrhein-Westfalen wollten den Pokal gewinnen und natürlich die heimischen Teams aus Bayern. Durch einen Lehrgang in Kienbaum konnten die deutschen Teams allerdings nicht mit der ersten Reihe an den Start gehen.

Die Motivation war dennoch hoch und die anwesenden Mannschaften waren durchweg mit tollen Kämpferinnen und Kämpfern der U17 bestückt. Die Poolkämpfe ermöglichten den Athleten viele Begegnungen. Wettkampferfahrung ohne Druck der Qualifikation ließ den ein oder anderen Athleten über sich hinauswachsen, auch wenn es nicht für alle ins Finale reichte. Der kundige Zuschauer wurde jedenfalls mit tollen Techniken und außergewöhnlichen Emotionen der Teammitglieder erfreut.

„ Die Organisation ist perfekt“, lobte Radu Ivan, der die bayerische MU17 am Samstag betreute, „ die Qualität auf einem hohen Niveau“.
„ Hier können meine Athleten wachsen“, so der Coach des Kantons Bern, dessen Schützlinge sich persönlich und einzeln bei der Turnierleitung für die generöse Unterstützung des TSV Großhadern bedankten.
Noch vor dem hochspannenden Finale der männlichen Jugend, welches die serbische Mannschaft hart umkämpft für sich entscheiden konnte, lobte der serbische Nationaltrainer: „Es ist nicht nur gut hier, sondern hervorragend, schon lange habe ich keine solch perfekte Veranstaltung erlebt“. Ähnlich ging es dem Coach der zweitplatzierten Schweizer: „Teamspirit, klasse Niveau und jede Menge Erfahrung und Spaß!“
Platz drei teilten sich schließlich ein bayerisches Team und das Team Czech Republic.

Der Sonntag begann schon vor dem Wiegen der Mannschaften mit einem großen Gemeinschaftsgedanken. Da sowohl die Schweizer, die Nordrhein-Westfalen und die Bayern mehr Athletinnen als unbedingt nötig dabei hatten stellten sie zusammen noch zwei Mix-Mannschaften auf. Das stellte die Trainer natürlich vor einen Coaching-Sprint, den sie aber gut gemeistert haben. An diesem Tag standen sich wieder das Team Serbia und das Nationalteam Schweiz gegenüber, doch diesmal konnten die Schweizer Mädels die Siegprämie nach Hause bringen. Die dritten Plätze gingen an ein Team der Bayern und eines aus Nordrhein-Westfalen.

Die gemeinsamen Pasta-Essen an den Wettkampfabenden und die Frühstückszeiten bei Toni führten die Teams zusätzlich zueinander. Manche Gruppen übernachteten ebenfalls gemeinsam auf der Matte und genossen das Fußballspielen in den Abendstunden. Das Trainingscamp im herrlichen Dojo in Großhadern in der kommenden Woche wird alle Teilnehmer positiv fordern, inspirieren und sicherlich im Jahre 2018 wieder voller Freude nach München kommen lassen.

Allen Helfern, die diesen tollen Event erst möglich machten, ein herzliches Dankeschön. Die Mühe hat sich mit einem solch positiven Feedback gelohnt, die Gesichter der Athleten sprechen für sich. Ein perfektes Judowochenende!

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