Erfolgreicher Auftakt der ersten Trainerassistentenausbildung im Bezirk München

Am vergangenen Samstag fand im Dojo des TSV Unterhaching die erste Trainerassistentenausbildung des Bezirks München statt. Von Anfang an herrschte eine motivierte und konzentrierte Stimmung, und die Teilnehmer bekamen einen vielseitigen Einblick in die Aufgaben eines Trainerassistenten.

Den Start machte Benedikt Hierl, der die Grundlagen des Kampfrichterwesens anschaulich und mit vielen praktischen Beispielen erklärte. Jetzt ist auch klar, was dieses ominöse Wörtchen „Kinsa“ bedeutet.

Danach zeigte Gülfi Franz, wie Judo im Elementarbereich kindgerecht und spielerisch vermittelt werden kann. „Ich wusste garnicht, dass man mit Luftballons so ein lustiges Training gestalten kann.“, war die spontane Bemerkung einer zukünftigen Trainerassistentin.

Nach der Mittagspause verfolgten die Teilnehmer mit großem Interesse den Erste-Hilfe-Teil von Horst Schiller, der wichtige Maßnahmen verständlich erklärte und auf viele Situationen aus dem Trainingsalltag einging. Natürlich durften sich alle gegenseitig behandeln und auf kreative Art und Weise verarzten.

Der Bezirksvorsitzende Andreas Hofreiter informierte im Anschluss über rechtliche Aspekte rund um Aufsichtspflicht und Vereinsarbeit. Das Interesse an diesem Thema war so groß, sodass sich Hofi bereit erklärt hat, am dritten Lehrgangstag nochmal für die ungeklärten Fragen zur Verfügung zu stehen.

Zum Abschluss stellte Janno Brodnig die Grundlagen zu Ernährung und Prävention vor. Besonders einprägsam war sein Hinweis auf den Ablauf „beweglich – stabil – beweglich – stabil“, von den Füßen bis hoch zu den Schultern. Ein Tipp, der mit einem leichten Schmunzeln aufgenommen wurde und den sicher jeder im Training schnell gebrauchen wird.

Alles in allem war es ein rundum gelungener Ausbildungstag, der einen starken Auftakt für die Trainerassistentenausbildung im Bezirk München markiert.

Text und Bilder: Max Sindram