Abschied von Robert Roth
Mit großer Trauer nehmen wir Abschied von Robert Roth (Träger des 7. Dan)
Robert Roth ist am 27. Januar 2026 im Alter von 87 Jahren verstorben.
Mit ihm verliert der PSV München, der Bayerische Judoverband und der gesamte Judosport in Bayern eine prägende Persönlichkeit, einen Gründervater und echten Pionier unseres Sports.
Robert begann 1955 im Alter von 16 Jahren beim TSV Großhadern mit dem Judo. Als aktiver Kämpfer und Trainer war er maßgeblich an drei Deutschen Mannschaftsmeistertiteln beteiligt und gehörte in seiner aktiven Zeit dem Kader der deutschen Nationalmannschaft an, wo er als herausragender Techniker im Mittelgewicht bekannt war.
1973 verließ er den TSV Großhadern, um beim PSV München die Judoabteilung aufzubauen. Unter seiner Leitung wuchs sie von 35 auf über 300 Mitglieder – ein Vermächtnis, das bis heute fortlebt.
Neben seinen sportlichen Erfolgen blieb Robert auch als außergewöhnlicher Mensch in Erinnerung: Leidenschaftlich, diszipliniert und mit beeindruckender Körperbeherrschung, die ihn in den 1970er und 80er Jahren sogar als Stuntman in zahlreichen Fernsehkrimis bekannt machte.
Wir danken Robert für sein Engagement, seine Leidenschaft und seinen unschätzbaren Beitrag zum bayerischen Judosport. Sein Lebenswerk wird uns Ansporn und Verpflichtung zugleich bleiben.
Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie, seinen Freunden und Weggefährten.
Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.
Stephan Hirschsteiner
für die Judoabteilung des PSV München
Andreas Hofreiter
im Namen des Bayerischen Judoverbands und des Judo-Bezirks München


