München mit Doppelsieg bei Bayern- und Rene-de-Smet-Pokal

Am 25./.26.07.2026 fanden der Bayern- und Rene-de-Smet-Pokal im oberbayerischen Ingolstadt satt. Nach den Plätzen 3 (Mädchen) und 2 (Buben) im Jahr 2025 hatten sich die Münchner Judoka unter der Leitung von Tamara Velki und Daniel Haucke in regelmäßigen Bezirkstrainings auf diese Großveranstaltung vorbereitet.

Die Mädchen konnten am Samstag mit zwei Siegen gegen Schwaben (11:4) und Oberbayern (8:7) den Poolsieg holen. Mit einem weiteren 9:6-Sieg gegen die KG Oberfranken/Oberpfalz  sicherten sie sich den Finaleinzug. Dort ging es ein weiteres Mal gegen die Kämpferinnen aus Oberbayern, die sich wiederum in ihrem Halbfinale mit 8:7 gegen Titelverteidiger Mittelfranken durchsetzen konnten. Das Finale konnten die Münchnerinnen dann etwas deutlicher als in der Vorrunde für sich entscheiden, 9:6 siegten die Münchner Mädels gegen Oberbayern und holten den Pokal erstmals seit 2019 wieder nach München.

Am Sonntag waren die Jungs an der Reihe, wieder wurden diese in den 3er-Pool gelost, diesmal mit Oberbayern und Unterfranken. Und dass sie dem Beispiel der Mädchen folgen wollten, zeigten die gleich in der ersten Begegnung, ein im Ergebnis deutliches 12:04 für die Münchner gegen Oberbayern machte klar: Mit uns ist heute zu rechnen. Gegen Unterfranken wurde nochmal eine Schippe draufgelegt, 14:2 siegte das Münchner Buben-Team und holte wie die Mädchen den Poolsieg. Damit Halbfinale wiederum gegen die KG Oberfranken/Oberpfalz, und um die Reihe an Ergebnissen zu komplettieren gab es ein 13:3 für die Münchner. Dort wartete Titelverteidiger Mittelfranken, die jeden Sieg mit einer Rudereinlage im Stil der norwegischen Fußballnationalmannschaft gefeiert hatten, nach einem 9:7 über die Mannschaft aus Oberbayern. Die Münchner hatten an dem Tag aber Lust auf „Schiffe versenken“, mit einem 10:6-Sieg sicherten sie sich auch den Rene-de-Smet-Pokal. Diesen hatten seit 2012 stets entweder Oberbayern oder Mittelfranken gewonnen.

Insgesamt war es wieder in intensives Wochenende, vielen Emotionen, hochklassigem Judo und bei den meisten Teilnehmern wahrscheinlich zu wenig Schlaf.